Überwachungskameras – So haben Sie alles im Blick

Was ist eine Überwachungskamera?
Videoüberwachung wird schon lange nicht mehr nur in Einkaufszentren zum Schutz vor Ladendiebstählen genutzt, auch in privaten Häusern und Wohnungen wird sie immer öfter eingesetzt. Überwachungssysteme sollen vor Einbrüchen und Diebstahl schützen, unterstützen Sie bei der Überwachung des Grundstücks und Sie sehen wer bei Ihnen Zuhause ein- und ausgeht. Dies gibt Ihnen ein Sicherheitsgefühl und Sie können mit modernen Systemen von überall einen Blick in die eigenen vier Wände werfen. Die Installation kann mittlerweile von jedermann selbst ausgeführt werden und die Inbetriebnahme der Videosysteme ist schnell und einfach zu erledigen. Die Datenübertragung ist über viele Wege möglich und die Videokameras können sogar über Ihr Smartphone oder Tablet gesteuert werden.


Wann ist Videoüberwachung erlaubt?
Zuhause und im Privatbereich:
Die Überwachung des privaten Eigentums ist allgemein zulässig. Betritt jedoch ein Fremder dieses rein private Umfeld, muss für denjenigen erkennbar sein, dass ein Grundstück videoüberwacht wird. Eine Überwachung des öffentlichen Umfeldes (Straßen, Wege oder Parkplätze) oder von fremdem Privateigentum ist mit privaten Videokameras nicht gestattet. Gleiches Verbot gilt auch für das Filmen von gemeinsam genutzten Zugängen wie beispielsweise Treppenhäusern. Die Videoaufnahmen verletzen das allgemeine Persönlichkeitsrecht der Betroffenen - genauer das sogenannte Recht am eigenen Bild.

Am Arbeitsplatz:
Betriebliche Bereiche zählen grundsätzlich zum Privat-Umfeld, die Regeln für Videoüberwachung am Arbeitsplatz lassen sich aber nicht mit denen des rein privaten Bereichs vergleichen. Unternehmer, die ihren Betrieb überwachen wollen, müssen arbeitsrechtliche Vorschriften und auch die schützenswerten Interessen ihrer Arbeitnehmer beachten:

  • Verfolgt die Videoüberwachung den Zweck Straftaten von Mitarbeitern zu verhindern oder aufzuklären? In diesem Fall muss wenigstens ein begründeter Verdacht vorliegen.
  • Ist die Überwachung mit einer Videokamera nötig, um Interessen des Arbeitgebers zu wahren? Solche Interessen liegen in Räumen vor, in denen große Geldmengen oder andere wertvolle Gegenstände aufbewahrt werden.
  • Hat der Arbeitgeber die individuelle Einverständniserklärung der Betroffenen? Oder gibt es eine Betriebsvereinbarung, welche Videoüberwachung im Unternehmen regelt?

Welche Überwachungskameras gibt es und wofür eignen sich diese?

Funk-Kameras:
Nicht überall ist das Verlegen von Kabeln und Leitungen erwünscht oder möglich. Hierfür gibt es Funk-Kameras, welche Bilder und Videos per Funktechnik an einen Empfänger weiterleiten. Dies sind in der Regel Bildschirme oder Geräte zur Signalaufzeichnung. Viele Funkkameras werden mittlerweile auch im Set mit kleinen tragbaren Monitoren geliefert, auf welche die Bilder und Videos übertragen werden. Die Reichweite einer Funk-Überwachungskamera kann von Türen und Mauern reduziert werden. Je mehr Hindernisse die Funkwellen überwinden müssen, desto geringer ist die tatsächliche Reichweite. Die Stromversorgung einer Funkkamera erfolgt entweder direkt per Anschluss an das Stromnetz oder mit einem leistungsstarken Akku oder einer Batterie.

Funk-Kamera
Kabelgebundene Kamera

Kabelgebundene Kameras:
Kabelgebundene Videokameras zeichnen Bilder oder Videos auf, welche wiederum auf diversen Medien gespeichert oder angesehen werden können. Der Unterschied zu einer Funkkamera besteht lediglich darin, dass Sender und Empfänger via Kabel vernetzt sind.

IP-Kameras:
Eine Weiterentwicklung der klassischen Funkkameras sind IP-Kameras, auch Netzwerk- oder WLAN-Kameras genannt. Diese Kameras geben die aufgenommenen Bilder und Videos via Stream an IP-Netze weiter. Die Steuerung einer IP-Überwachungskamera kann sogar von unterwegs via Smartphone oder Tablet erfolgen. So können Sie ebenfalls unterwegs Ihre Überwachungskamera einschalten oder Bilder und Videos abrufen. Viele IP-Kamera-Modelle sind mittlerweile sogar App-fähig.

IP-Kamera
Dome-Kamera

Mini-Kameras und getarnte Kameras:
Mit Tarn-Kameras sehen Sie, was tatsächlich passiert. Durch ihr unauffälliges Gehäuse wie zum Beispiel in Armbanduhren, Wanduhren, Kugelschreibern oder Schlüsselanhängern, lassen diese Minikameras sich fast unsichtbar und kinderleicht anbringen.

Dome-Kameras:
Diese spezielle Bauform einer Überwachungskamera in einer halbrunden getönten Kugel, bietet zusätzlichen Schutz für die Kamera. Zudem erzielt man mit ihr eine höhere Abschreckung, da durch die abgedunkelte Kuppel die Richtung der Kamera schwer zu erkennen ist. Dome-Kameras werden daher vor allem in gefährdeten Bereichen eingesetzt, wie beispielsweise öffentlichen Verkehrsmitteln. Dank eines eingebauten Motors sind sie ausrichtbar, schwenkbar sowie neig- und zoomfähig und daher extrem flexibel einsetzbar.

Kamera-Attrappen:
Kamera-Attrappen oder sogenannte Fake-Überwachungskameras sind eine günstige Alternative zu echten Überwachungskameras. Sie dienen zwar nicht der eigentlichen Videoüberwachung, man kann sie aber kaum von realen Kameras unterscheiden. So haben Attrappen eine durchaus abschreckende Wirkung auf Einbrecher.

Kamera-Attrappe

Welche Überwachungskamera ist die Richtige für mich?
Bevor Sie sich für eine Kamera entscheiden, müssen Sie sich selbst übereinige Fakten im Klaren sein, um die perfekte Überwachungskamera für Ihre Bedürfnisse zu finden:

  • Einsatzort:
    Wird die Kamera für den Innen- oder den Außenbereich verwendet? Beim Außeneinsatz ist auf einen ausreichenden Witterungsschutz zu achten, der Schutzgrad IP66 gilt hier als Mindestmaß. Zudem sollte der Montageort der Kamera kein direktes Gegenlicht haben.
  • Art der Montage:
    Wollen Sie die Kamera fest montieren, oder ist Ihnen ein flexibler Einsatz an unterschiedlichen Orten wichtig? Dies ist vor allem für die Energieversorgung der Kamera wichtig, da nicht überall ein Stromanschluss vorhanden ist.
  • Reichweite:
    Bei Funkkameras sollten Sie darauf achten, dass die Reichweite für Sender und Empfänger ausreichend ist. Für IP-Kameras muss eine ausreichende Netzabdeckung Ihrer Geräte gewährleistet sein.
  • Einsatzzeit:
    Wann ist der Einsatz der Kamera geplant? Ist dies vor allem Nachts der Fall, muss die Überwachungskamera in der Lage sein, Nachtaufnahmen zu machen.
  • Daueraufnahme:
    Soll Ihre Kamera ständig in Betrieb sein? Oder ist es ausreichend, dass Videos und Bilder nur bei Bewegungserkennung gemacht werden? In diesem Fall muss Ihre Kamera über einen Bewegungsmelder verfügen.
  • Speicherung und Wiedergabe von Aufnahmen:
    Möchten Sie die Aufnahmen auf ein Smartphone oder Tablet übertragen haben? Oder soll alles direkt an eine Signalaufzeichnung gehen? Einige Geräte zeigen Videos und Bilder nur an, speichern diese aber nicht.
Newsletteranmeldung
Willkommen auf voelkner.de.

Wir bieten nur den Versand innerhalb von Deutschland an.

Eine Lieferung nach ist nur über unseren Partnershop möglich.
Profitieren Sie von vielen Vorteilen, wie z.B. Lieferzeit und Sortiment, speziell für .

Popup dauerhaft schließen