Beschreibung
Wo andere es nicht einmal versuchen
In unmittelbarer Nähe von Transformatoren oder in Transformatorenstationen, wo Stromkreise mit einem Hochstromschutz (Sicherungseinsätze mit einer Nennleistung von mehreren hundert Ampere, Motorschutzschalter) ausgestattet sind, können Fehlerströme mehrere hundert Kiloampere erreichen. Die Messung der Fehlerstromschleifenimpedanz in solchen Netzen erfordert ein Hochstrommessgerät, das in der Lage ist, Schleifenimpedanz-Werte im Milliohm-Bereich zu messen. Unsere patentierte technische Lösung, welche Komponenten verwendet, die im Handel nicht erhältlich sind (einzigartiger Fehlerwiderstand), ermöglicht es uns, ein Messgerät mit einzigartiger Messgenauigkeit unter solch anspruchsvollen Bedingungen anzubieten.
Messungen ohne Kompromisse
Im Handel erhältliche Fehlerstromimpedanzmessgeräte führen die Messungen asymmetrisch durch, d. h. unter Verwendung von Halbwellenströmen. Diese Lösung bezieht die Übergangs- und Gleichstromkonstante mit ein, was nicht immer zu einem linearen Verhalten des Transformators während der Tests führt. Dies wiederum beeinträchtigt die Genauigkeit der Ergebnisse. Die Schleifenimpedanzmessgeräte MZC-330S und MZC-320S wenden einen symmetrischen Strom für die Messungen an, d. h. sie verwenden die ganze Sinuswelle – auf Grund eines fortschrittlich entwickeltem Messverfahrens.
Anwendungsbereiche
Die Geräte werden für Messungen in Netzen mit folgenden Nennspannungen verwendet:
• bis zu 750 V, wobei der voraussichtliche Fehlerstrom 95,8 kA erreichen kann, gemessen gemäß EN 61557 (MZC-330S),
• bis zu 500 V, wobei der voraussichtliche Fehlerstrom 69,4 kA erreichen kann, gemessen gemäß EN 61557 (MZC-320S).
Dank dieser Parameter sind die Messgeräte perfekt für Tests und Messungen in Windparks, Bahnnetzen sowie in von Energieversorgungsunternehmen kontrollierten Anlagen geeignet.
Arbeitserleichterung durch „Remote-control“
Das Gerät kann ebenso – unter Verwendung eines Webbrowsers – ferngesteuert werden – dazu muss lediglich das Messgerät im selben WLAN-Netzwerk wie das Steuergerät angemeldet sein. Nach dem Aufrufen der virtuellen Bedienereroberfläche im Browser, kann der Benutzer die Messung aus bequemer Entfernung starten und anschließend die Ergebnisse auslesen. Auf die gleiche Weise erhält er Zugriff auf die gespeicherten Messergebnisse. Diese können natürlich auch auf die klassische Weise, d. h. über eine USB-Verbindung heruntergeladen werden.